Montag, 27. Februar 2012

Hör auf damit. nicht dein Problem.

Tagebuch. Nein, meine Gedanken, meine Art, mich auszudrücken, meine Gedanken loszuwerden.
eine kleine Welt, mein Ort, an den ich mich flüchten kann.
Denn ich kann nicht mehr.
Niemals hätte ich gedacht, dass es mir wegen einem Menschen so schlecht gehen kann.
Nein, nicht die Liebe, nicht der eine, den ich über alles liebe, den ich nie verlieren will, blaa.
Mit 13 muss ich sowas nicht sagen, wirklich nicht.
Nein, ein Freund, ein guter Freund.
Ich mache mir generell Sorgen. Wegen vielem, wegen den kleinsten Sachen.
Aber grade bei ihm ist es so, dass es mich richtig kaputt macht, dass es mich auffrisst.
Ich möchte ihm doch nur helfen. Er erzählt, wie das bei ihm läuft, ich merke wie schlecht es ihm geht. ich merke es einfach.
Er fängt fast an zu weinen. Er.. ihm geht es schlecht. Er guckt mich an, mit deinen blauen, dunkelblauen Augen.
Er guckt traurig, unglücklich. Ich gucke aus dem Fenster, frage mich warum er das macht. Frage ihn, warum er nicht aufhört. Im nächsten Moment bereue ich die Frage. ich gucke ihn an, der guckt auf den Boden. Ich schlage die Hände vor dem Gesicht zusammen, es tut mir leid, ich schäme mich so. 'Es tut mir leid.'
'ich muss aufhören, mir sorgen zu machen. Verdammt, ich würde so genervt sein, wenn sich jemand so um mich sorgt, wie ich um dich. ich weiß nicht.. es ist einfach..' 'hey,', er lächelt. Ein zaghaftes,schüchternes Lächeln.
'weißt du, es ist so.  Es ist schön, dass du dir sorgen machst, ich komme mir vor, als wenn ich jemandem etwas bedeute.' 'tust du ja auch, ist ja so. nur ich hasse mich dafür, dass ich mir immer Sorgen mache. Es ist dein Ding, ich sollte mich da einfach raushalten. ich halte mich einfach raus und lass dich machen.' Tränen, ich habe im ernst Tränen in den Augen. Warum weinst du? verdammt, sei stark, wie immer. Ich drehte mich weg, verdammt. Was ist mit mir passiert? Er lehnt sich an das Fenster hinter ihm. ich lege mich auf den Boden, wie immer, wenn ich nicht mehr weiter weiß. Dieser Boden ist widerlich, abartig. Schulboden. Es ist mir so egal, so verdammt egal. Denn das einzige was im Moment zählt ist mein Herz, meine Entscheidung, mein Kopf.
hey, er ist mir unglaublich wichtig, ich will nicht, dass er kaputt geht, ich will nicht dass er noch tiefer fällt. ich will nicht, dass er so endet. nein, nein.
Hör auf, die Sorgen zu machen, eine Stimme in meinem Kopf sagt es immer wieder. Du bist nicht seine mutter. Sie hämmert auf mich ein. Sie hat recht. Aber ich will ihn nicht im Stich lassen, ihn fallen lassen. Ihn noch mehr kaputt gehen lassen. nein, ich muss was tun. Aber was?
ich stehe auf. 'Es tut mir leid, ich geh besser.' Ich gucke ihn nicht an, hoffentlich hat er nicht gesehen, dass ich geweint habe. ich will nicht schwach sein, ich bin stark. Ich schaffe das. Das alles.
ich höre wie er mir hinterherruft ' du solltest stolz darauf sein, dass du das zulassen kannst. Danke, dass du für mich da bist Nina.

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