Dienstag, 28. Februar 2012

heute sollten wir alles aufschreiben, was uns sorgt, im Moment. Alle schreiben Schlagwörter auf,
Zweifel; Angst; Familie; Schule.
Auslachen tu' ich sie nicht, aber es ist so oberflächlich. So unberührt.
Wenn man über seine persönlichen Sorgen schreibt, dann schreibe ich doch irgendwie was anderes auf, oder? Etwas,das tiefgründig ist.
Ich habe einen Text geschrieben, einen Text, der eigentlich etwas zu lang war.
Es wurde gefragt, was wir gemacht haben, was es uns gebracht hat es aufzuschreiben.
Ich meldete mich, natürlich, etwas das mich beschäftigt, etwas, das mich inspiriert.
Ich wurde drangenommen. ' Ich finde, indem man es aufschreibt, indem man es sich durch den Kopf gehen lässt, dadurch, dass man nochmal alles überdenken muss, dadurch findet man Antworten. man findet dadurch automatisch Antworten, nicht auf alles, aber auf einen Teil.'
Alle haben geguckt, als wenn ich jemand wäre, den sie nie zuvor gesehen haben. Nur, weil ich halt eben nicht das gefühlslose Mädchen bin, dass ich immer zu sein scheine, dass nie irgendwas preisgibt, was sie verletzbar macht?
Entschuldigung, dass ich in solchen Sachen halt eben gut bin. Entschuldige, dass ich auch mal was kann.
Entschuldige, dass ich anders bin als ich zu sein scheine.

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